Church meets Synagogue

Church meets Synagogue

Irith Gabriely, an der Klarinette und Hans Joachim Dumeier an der Kirchenorgel bieten eine interreligiöse Begegnung auf einem höchsten musikalischen Niveau. Sie geben einen Einblick in einen Musikstil, der alle Lebenslagen vertont. Von schwermutiger Melancholie und Trauer bis hin zu euphorischer Freude ist alles hörbar, was Menschen bewegt.
Seit 1997 entwickelt Irith Gabriely, international als die "Queen of Klezmer" genannt, mit ihrem Organisten Hans- Joachim Dumeier Programme für Klarinette und Orgel, welche die übliche Schemata einer Programgestaltung sprengen, da in diesen Konzerten Klasische Musik, jüdische Komponisten und Klezmermusik in ein reizvolles Spannungsfeld gestellt werden und somit einen musikalischen-christlich-jüdischen Dialog führen.
2001 erschien ihre CD "Church meets Synagoge", die in den Medien begeisterte Kritiken erhielt (Organo phon 90119). Informationen: Church meets Synagogue - Irith Gabriely & Hans-Joachim Dumeier - organo phon
und Irith Gabriely



GABRIELY & PRZYSTANIAK

Hans-Joachim Dumeier

Hans-Joachim Dumeier, in Kassel geboren, studierte in Herford und Detmold Kirchenmusik sowie am Konservatorium in Straßburg Orgel bei dem Pariser Organisten Daniel Roth. Seit 1986 ist er Kantor an der Evangelischen Stadtkirche Michelstadt und konzertiert als Organist in vielen Ländern Europas sowie in den USA. Neben der künstlerischen Leitung der Michelstädter Musiknächte gilt sein besonderes Augenmerk der jüdischen Musik und Kultur. Er ist Referent des "Center of Jewish Culture and Creativity", Los Angeles für Westeuropa.


Kirche, Synagoge und Moschee

Ein musikalischer Trialog der Weltreligionen:

Weltreligionen im musikalischen Trialog
Irith Gabriely, Klarinette (Haifa)
Riad Kheder, Percussion, Oud (Bagdad) / Abuseyf Kinik, Sass, Percussion, Gesang
Hans-Joachim Dumeier, Orgel (Michelstadt)

Grenzen und Barrieren überwinden, so lautet der Leitgedanke eines faszinierenden Konzerts.

Irith Gabriely mit ihrer Klarinette präsentiert zusammen mit dem Organisten Hans-Joachim Dumeier und dem aus Bagdad stammenden Percussionisten Riad Kheder ein Musikprojekt, welches das übliche Schema einer Programmgestaltung sprengt: Sie spannen den musikalischen Bogen von Klassik, über Werke jüdischer Komponisten und Klezmermusik zu orientalischen Klängen, wodurch auf diese Weise ein musikalischer Trialog der drei großen Weltreligionen Christentum, Judentum und Islam zustande kommt.




GABRIELY & PRZYSTANIAK

Riad Kheder

Riad Kheder, in Bagdad geboren, verbindet in seinen Kompositionen orientalische und europäische Stilelemente mit afrikanischen Rhythmen bis hin zum Jazz und Klassik. Seine Musik ist ein Transfer zwischen den Weltkulturen, die er seit 1990 in verschiedenen Formationen und als Solomusiker zur heutigen Ausdrucksform entwickelt hat. Es gelingt ihm, in seinem musikalischen Schaffen kaum zu Vereinbarendes so miteinander zu verbinden, dass Klangwelten entstehen wie sie zuvor noch nicht auf Riqq (Tamburin), Bandir (Rahmentrommel), Darabukka (Bechertrommel) der Oud, der arabischen Laute, zu hören waren.

Abuseyf Kinik

Abuseyf Kinik

Abuseyf Kinik ist in Anatolien geboren, gehört eine muslimische Abzweigung die sich Aleviten nennt. Bei den Aleviten steht Musik an der ersten Stelle im Leben. Daher spielt Abuseyf Kinik Sass seit seiner frühesten Kindheit. Regelmäßig singt er und begleitet sich mit dem Sass in Veranstaltungen und Feste der alevitischen Gemeinden. Im Jahr 2011 ist Abuseyf im Duo mit seinem Sohn Aliyar im Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" mit dem ersten Preis und der höchsten Punktzahl(25) gekrönt worden. Seit 2015 spielt er Sass, Percussion und singt zusammen mit Irith Gabriely im Duo Jüdisch Muslimischen Dialog und im Trio "Kirche Synagoge und Moschee" mit Irith Gabriely und Hans- Joachim Dumeier, Weltreligionen im musikalischen Trialog.